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Norditalien Blog

Insider Tipps, Rezepte, Veranstaltungen und News im Italien Blog.

Posts Categorized / Rezepte

  • Feb 01 / 2014
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Italienische Küche, Kulinarik, Rezepte

Rezept Zabaione

Ein italienischer Dessertklassiker ist die Zabaione. Wenn sie das Rezept für Zabaione lesen hört es sich zunächst simpel an. Die Schwierigkeit bei der Zubereitung dieser schaumigen Weincreme liegt in der Geduld, welche sie beim Schlagen der Zabaione brauchen. Dennoch lohnt sich diese Arbeit. Eine gute Zabaione ist das perfekte Dessert nach jedem Essen. Darüber hinaus ist es eine Gaumenfreude der ganz besonderen Art.

Zubereitung: Eigelb, Puderzucker und Wein in einer Rührschüssel mischen. Die Schüssel mit der Eimasse im heißen Wasserbad aufschlagen. Hierzu verwenden Sie einen Schneebesen oder Mixer. Schlagen Sie die Masse bis eine dickflüssige Creme entstanden ist. Danach im kalten Wasserbad weiterschlagen bis die Creme abgekühlt ist.
Die traditionelle Zabaione wird in einem hohen Wein- bzw. Cocktailglas serviert.

Um den Geschmack des feinen Weinschaums zu intensivieren, wird sie häufig lauwarm mit einer Kugel Eis oder mit Früchten serviert. Zu diesem Dessert reichen sie denselben Dessertwein, welche sie zuvor zur Zubereitung des Weinschaums benutzt haben. Das rundet den feinen Geschmack ab. Probieren sie dafür beispielsweise einen Custoza Passito DOC. Diese Trockenbeerenauslese aus dem Umland des Gardasee hat ein fruchtiges Bouquet.

Zutaten für  4 Personen: 4 Eigelb, 50 Gramm Puderzucker und 125 ml weißer Dessertwein

  • Jan 21 / 2014
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Kulinarik, Rezepte

Norditalienischer Apfelstrudel

In den nördlichen Regionen Italiens ist der Apfelstrudel sehr beliebt. Es ist ein Prunkstück der österreichischen Backkunst und ist ein Überbleibsel aus der habsburgerischen Epoche. In den meisten Konditoreien und Supermärkten Norditaliens finden sie den Strudel, wie man ihn hier nennt. Am besten schmeckt er natürlich mit den hier angebauten Äpfeln.  Die Apfelstrudel werden hier traditionell aus Hefe- oder Blätterteig hergestellt. Das Original wurde aus einfachem und hauchdünnem Wasserteig hergestellt. Noch im letzten Jahrhundert lernten Kochschülerinnen, dass  Strudelteig so dünn ausgezogen sein muss, dass man durch ihn die Überschriften der Zeitung lesen kann. Der Apfelstrudel wird sowohl als lauwarmer Nachtisch, als auch zu einer Tasse Kaffee genossen.

Die Zubereitung: Geben sie das Mehl in eine Rührschüssel. Drücken sie in der Mitte eine Vertiefung ein. Dort hinein geben sie das Öl, eine kleine Prise Salz und soviel Wasser, dass sich die Zutaten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten lassen.  Den Teig verkneten sie entweder mit den Händen oder mit einem Mixer. Den vorbereiteten Strudelteig zugedeckt, an einer zugfreien und warmen Stelle mindestens ½ Std  ruhen lassen.
Nun schälen sie die Äpfel, vierteln sie und befreien sie vom Kerngehäuse. Danach schneiden sie die Äpfel in feine Scheiben und vermengen diese mit Semmelbröseln, Zucker, überbrühten Rosinen, Mandeln, Vanillezucker und Zimt. Bei den Semmelbröseln können sie natürlich handelsübliches Paniermehl nehmen. Besser wird der Strudel mit groben, selbst geraspelten, alten und trockenen Brötchen. Das verleiht dem Strudel einen zusätzlichen Knuspereffekt. Die Rosinen sind im Originalrezept enthalten. Diese können sie weglassen, wenn sie diese nicht gerne  mögen.
Den Teig in 4 annähernd gleich große Portionen teilen. Jede Portion auf der bemehlen Arbeitsfläche dünn ausrollen. Danach nehmen sie ein  Baumwoll- oder Leinentuch. Dieses bestreuen sie mit Mehl. Den Teig auf dem bemehlten Tuch nach allen Seiten dünn ausziehen (die Größe jeder Teigplatte entspricht in etwa einem Din A 4 Blatt).
Heizen sie den Backofen auf 220 °C Grad vor.
Bestreichen sie die hauchdünnen Teigplatten mit Sahne und verteilen sie die Füllung gleichmäßig. Geschlossen werden die Strudel indem sie aufgerollt werden.
Geübte Strudelbäcker legen die Strudel zum Backen nun in eine gefettete Auflaufform oder das gefettete Backblech. Wenn sie befürchten der Teig könnte Reißen oder der Strudel anschließend zerbrechen, basteln sie aus Alufolie  halbhohe Hüllen. Diese fetten Sie ein und geben den Strudel mit seiner “Schutzhülle“ in den Backofen. Sollte der Teig dann beim Backen aufreißen, kann nicht viel passieren.
Backen sie die Strudel im Backofen, auf der mittleren Schiene, für ca. 1 Std. (+/- 5 Min.). Bestreichen sie die Strudel während dieser Zeit mehrmals mit zerlassener Butter. Sso wird ihr Backwerk knusprig, mit einer lockeren Kruste.
Den kalten Apfelstrudel können sie nach Belieben mit Puderzucker bestreuen. Strudel kann auch lauwarm gegessen werden. Servieren sie den Strudel  mit Schlagsahne oder Vanillesoße.

Zutaten:

  • ¼ kg Mehl
  • 3 EL Sonnenblumenöl oder wahlweise geschmacksneutrales Olivenöl
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • 80 g Semmelbrösel
  • 100 g Zucker
  • 125 ml süße Sahne
  • 110 – 130 ml Wasser
  • 50 g Rosinen
  • 50 g Gehackte Mandeln oder Mandelstifte
  • ca. 50 g Butter
  • 1 TL Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Jan 12 / 2014
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Italienische Küche, Kulinarik, Rezepte

Rehragout in Balsamico-Soße

Ein winterliches Gericht aus Italien ist Rehragout in Balsamico-Soße. Zunächst müssen sie die Marinade für das Rehfleisch herstellen. Geben sie dafür in einen Kochtopf Rotwein und Balsamico-Essig. Bringen sie die Flüssigkeit zum kochen. Während dieser Zeit schälen und würfeln sie die Zwiebeln, schälen und zerdrücken sie den Knoblauch. Waschen, schälen und schneiden sie die Karotten in Stifte. Geben sie das so vorbereitete Gemüse zusammen mit Rosmarin, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Gewürznelken in den Topf. Lassen sie das ca. 5 – 10 Min. köcheln. Danach sollte der Sud abkühlen.

Jetzt kommt das Fleisch an die Reihe. Waschen sie das Rehfleisch und tupfen sie es mit einem Küchenkrepp trocken. Danach schneiden sie das Fleisch in Würfel (Größe ca. 2 cm pro Kante). Die Fleischwürfel geben sie in eine verschließbare Schüssel. Schütten sie die erkaltete Marinade darüber. Achten sie darauf, dass Fleisch muss komplett mit Marinade bedeckt sein. Falls noch etwas Flüssigkeit fehlt gießen sie noch etwas Wein dazu. Verschlossen bleibt das Fleisch nun 4 Tage im Kühlschrank stehen um zu marinieren. Achten sie darauf, dass die Schüssel gut verschlossen ist und sich die Aromen nicht verflüchtigen, bzw. mit anderen Geschmäckern verbinden.
Nach dieser Zeit nehmen sie den Bratenwürfel aus der Marinade. Die Flüssigkeit benötigen sie später für die Soße. Tupfen sie das Fleisch trocken.
Nehmen sie sich eine hohe Pfanne oder einen Bräter, geben sie das Olivenöl in die Pfanne. Erhitzen sie das Öl und braten sie das Rehfleisch von allen Seite scharf an.
Während der Zeit sieben sie die Kräuter, die Gewürze und dass Gemüse aus der Marinade. Stellen sie die Flüssigkeit zur Seite. Suchen sie nun Nelken, Rosmarin, und Pfefferkörner aus dem Marinadenfond. Diese Gewürze können die wegwerfen, sie werden nicht mehr benötigt. Diese Arbeit ist etwas mühsam, ist aber wichtig für das perfekte gelingen des Gerichtes.
Wenn das Fleisch von allen Seiten braun angebraten ist, geben sie die Zwiebeln, Karotten und Knoblauch aus der Marinade in die Pfanne. Nach kurzem andünsten löschen sie den Pfanneninhalt mit der Gemüsebrühe bzw. dem Fond, sowie der Hälfte der Marinade ab.
Würzen sie das Rehragout mit Salz und Pfeffer. Lassen sie das Fleisch für ca. 1 Std. bei mittlerer Hitze köcheln. 10 Minuten bevor das Gericht fertig ist geben sie die Petersilie und den Schnittlauch (beides fein gehackt), dazu.
Falls die Soße zu flüssig ist etwas Speisestärke unterrühren. Passen sie dabei auf, dass sich keine Klümpchen bilden. Im Falle, dass die Soße zu fest ist, sie diese verlängern wollen oder sie diese gerne würziger haben möchten, geben sie etwas von der Marinade dazu.
Als Beilage zu diesem Gericht passt Rosenkohl oder Rotkohl. Als Sättigungsbeilage bieten sich Gnocchis oder Polenta an.
Zu diesem köstlichen Rehragout trinken sie einen trockenen Rotwein, beispielsweise einen Valpoliciella Superior.

Zutaten für 4 Personen

  • 700 g Fleisch aus der Rehkeule
  • ¼ l Balsamico-Essig
  • ½ l Rotwein
  • ¼ l Gemüsebrühe oder Wildfond
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Karotte
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Zweige frischer Rosmarin
  • etwas frische Petersilie
  • etwas frischer Schnittlauch
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 weiße Pfefferkörner
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Prise Salz
  • schwarzer Pfeffer fisch gemahlen
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